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"Fange nie an aufzuhören. Höre nie auf anzufangen." - Rainer Behrends

Wiederholt hat Matthias Klemm die in der Kopfzeile zitierte Sentenz in seinen Arbeiten verwendet. Sie ist aber auch als Lebens- und Schaffensmotto für ihn selbst von Bedeutung als Aufforderung, niemals nachzulassen im Streben nach der Verwirklichung eigener Vorstellungen und Einsichten in der künstlerischen Arbeit wie im täglichen Leben ...





"Mahner in einer fragilen Welt" - Peter Guth

Es ist selten genug, daß Künstler ihre Themen politisch und christlich wählen. Insofern ist die Gohliser Friedenskirche für den Leipziger Matthias Klemm der richtige Ort für seine Ausstellung "Zeitansagen". Die Kargheit des Innenraums der Kirche nutzend, breitet Klemm im Kirchenschiff und dem Altarraum sein Œuvre aus ...





"Worte zur Ausstellungseröffnung" - Jürgen Rennert

Wer mit Matthias Klemm und seinem stets eingreifenden Wirken einigermaßen vertraut ist, wird wissen, daß bei dem Mann lebenslang keine Ruhe zu finden ist, weder die Friedhofsruhe der angepaßt Resignierten noch die Ruhe der glücklich Etablierten. Und dennoch ist sein Werk Ausdruck eines selten ruhigen und konsequenten Voranschreitens auf Wegen geistiger, geistlicher und handwerklicher Solidität ...





"Matthias Klemm zum 65. Geburtstag" - Friedrich Schorlemmer

Lieber Matthias,

über mehr als drei Jahrzehnte haben mich Deine künstlerischen Einmischungen begleitet. Du wolltest und Du hast dem Farbe und Form gegeben, was Dich substanziell und aktuell bewegte von einem Glauben her, der mit offenen Augen durch die Welt geht, die Beschädigungen und Gefährdungen ebenso wie die Zeichen gelingenden Lebens wahrnimmt. Ins Verborgene hast Du hineingesehen und Du hast bewußt auch plakativ gearbeitet - etwas, das gleich ins Auge fällt und einen lange nicht losläßt ...





"Zu den Aktionen an der Nikolaikirche Leipzig" - Christian Führer

Den Graphiker Matthias Klemm kennen meine Frau und ich aus der Studentenzeit, genauer gesagt von der Evangelischen Studentengemeinde her. Einem Künstler stand als Christ in der DDR nicht die Erfolgs- und Karriereleiter offen, vielmehr der Kreuzweg vorenthaltener Anerkennung, nicht erteilter Aufträge und gezielter Nichtbeachtung ...